Donauwasser geweiht

Serbisch-orthodoxe Kirche feierte Taufe Jesu in St.Johann

Ein eher ungewöhnliches, kirchliches Zeremoniell spielte sich am vergangenen Sonntag abend in der Donaueschinger Stadtkirche St. Johann und an der Donauquelle neben dem Schloß ab. Zu Gast war der Bischof der serbisch-orthodoxen Kirche Mitteleuropas und lockte nicht nur aus Donaueschingen und Umgebung, sondern aus dem ganzen Bundesgebiet zahlreiche Anhänger in die katholische Kirche. Dort wurde ein etwa einstündiger Vespergottesdienst - alles auf Altslawisch - gehalten. Danach ging es bei strömendem Regen hinunter zur Donauquelle, wo der vollbärtige Bischof Konstantin eine Wassereinweihung vornahm. Trotz der widrigen Umstände drängten sich die mehreren hundert Gläubigen um das Bassin und vefwandelten es quasi in ein Amphitheater.

Wegen des julianischen Kalenders feiern die Serbisch- Orthodoxen eine Woche später als die römisch-katholische Kirche Christen die Taufe Jesu Christi. Eine Wassereinweihung der Donauquelle bot sich an, da die Donau - zweitlängster europäischer Strom - ein christlicher Fluß sei und schließlich auch Grenzfluß zu Serbien sei. 
St. Johann stimmte zu Seitens der Pfarrei St. Johann gab es überhaupt keine Probleme. „Es sind ja schließlich auch Katholiken", so der Stadtpfarrer Otto Scheib in der Sakristei, wo sich die serbischen Würdenträger ihrer nassen Umhänge entledigten. Und neben der kirchlichen Verständigung wurde noch etwas anderes gewonnen: Nicht nur für uns Donaueschinger ist im Schloßpark der Ursprung der Donau,
 

Markus Haberer
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